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Hecht- und Raubfischangeln 2011

Die Handschuhe konnten die Hecht- und Raubfischangler an diesem Sonntagmorgen des 30. Oktober 2011 getrost zu Hause lassen – bei milden Temperaturen kam man als Spinnfischer sogar ins Schwitzen.

 

Seit einigen Tagen erfreuten sich Angler und Fische über eine stabile Hochdrucklage, so dass Wetterwechsel keine Ausrede für schlechte Fänge sein konnte. Ausflüchte brauchte man auch nicht! Tatsächlich landeten die Teilnehmer mehr maßige Hechte als in den vergangenen zwei Jahren: Am Unisee hatten sich 21 Mitglieder bis 7.00 Uhr in die Liste eingetragen. Diese verteilten sich schnell an die umliegenden Gewässer wie Wümme, Torfkanal, Kuhgraben, Unisee oder beispielsweise Ikensdammsee. Marcel Nickel zählte bis 12.30 Uhr stattliche sechs Hechte an seinem Einzeichnungspunkt.

Am Dreyer Hafen erschienen sogar 31 Hechtjäger, die ihr Glück in Weser, Ochtum oder etwa in der Tonkuhle, im Wielt- und Hansa-Beton-See versuchten. Immerhin verzeichnete Joachim Heuer auch hier zwei Hechte und einen Zander.

 

Schöne Räuber vom Einzeichnungspunkt Dreyer Hafen: Frank Viktor (l.) fing seinen Hecht auf Gummifisch an der Eisenbahnbrücke, Horst Kuhnert (r.) erwischte einen direkt im Dreyer Hafen auf Spinner.

Tolle Hechte brachten auch Sören und Uwe Fietz, Maximilian Michael, Thorsten Schibblock und Frank Riße (von links) zum Einzeichnungspunkt Unisee.

Der neue Hechtkönig wird aber wie immer erst auf der kommenden Jahreshauptversammlung bekannt gegeben und geehrt. Der Raubfischpreisträger hingegen steht bereits fest: Erfreulicherweise ich selbst!

 

Kleiner Räuber mit großer Wirkung:

Ingo Schmidt mit dem einzigen Zander an diesem Morgen.

 

Ich hatte mich dazu entschlossen, vor dem Spinnern auf Hecht mein Glück mit den Zandern zu versuchen; erstens schmeckt mir der besser und zweitens hatte ich an den vergangenen Wochenenden (nach einem erfolglosen Sommer) doch noch einige überlisten können – pünktlich um 8.00 Uhr bekam ich jeweils meine Bisse! Und auch an diesem Morgen war mir das Zanderglück wohl gesonnen! Trotz Zeitumstellung: Um 7.54 Uhr piepte der Bissanzeiger meiner Köderfischrute und nach kurzem Drill freute ich mich über einen 58er Stachelritter. Am Wiegeplatz wuchs die Freude, denn dieser kleine Zander war der einzige Raubfisch (außer Hecht)!

Ingo Schmidt