Alles anders als erwartet: Kein Nebel, kein Regen!? Stattdessen Sonnenschein und Windstille – das gute Wetter zum Abangeln übertraf nach einem verregneten Sommer alle Wünsche.
Am Sonntag, den 25. September 2011, begrüßte Vorsitzender Joachim Heuer kurz nach 7.00 Uhr 48 Senioren und fünf Jugendliche am Anglerheim Weser. Anschließend folgte der Ansturm ans Wasser: An beliebigen Angelplätzen wollten Gäste anderer Vereine und Vereinsmitglieder Brassen, Güster, Rotaugen sowie Alande der Weser entlocken.
Die stattlichen Fänge der vergangenen Jahre blieben allerdings aus, denn dicke Brassen machten sich rar. Hauptsächlich eine Fischart ging den ambitionierten Anglern an den Haken: „Für mich ist das Rotauge der eigentliche Fisch des Jahres“, konstatierte ein resignierter Angler. „So viele Rotaugen wie in dieser Saison, habe ich noch nie gefangen.“
Roger Knoblauch brachte nach Ablauf der Angelzeit um 11.30 Uhr besonders große Exemplare zur Waage mit einem Einzelgewicht von bis zu 1.200 Gramm! Dazu gelang ihm das Kunststück, auch einige sehr schöne Brassen zu landen und erzielte somit das beste Tagesergebnis.
Wahre Beißlust erlebten Torsten Adam und Klaus Piée schließlich am Grillstand, denn
schnell waren die Vorräte an Bratwurst und Krakauer aufgezehrt. Auch ein
gepflegter Schnack bei Sonnenschein entlohnte alle Anwesenden für die
Zurückhaltung der großen Schuppenträger.
Ingo Schmidt

Fast ausschließlich Rotaugen fanden den Weg zur Waage: Roger Knoblauch landete besonders große Exemplare, wie dieses mit einem Gewicht von 1.200 Gramm!

Starker Auftritt: Roger Knoblauch, Sebastian Bitter, Peter Schiele, Ingo Schmidt und Michael Beer (in Reihenfolge v. l.) feiern einen gelungenen Saisonabschluss.
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