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Aal-Angeln der Senioren 2011

„An solche Aal-Fänge kann ich mich bei einem Vereins-Angeln nicht erinnern“, war mein erster Gedanke am Sonntagmorgen am Dreyer Hafen.

Zum Aal-Angeln der Senioren versammelten sich am Sonnabend, den 30. Juli, ab 19.00 Uhr 34 Vereinsmitglieder am Treffpunkt. Nach der Begrüßung durch Joachim Heuer und Marcel Nickel machten sich die Aal-Jäger um 20.00 Uhr auf den Weg zu einem Angelplatz ihrer Wahl; ganz gleich ob Bremer Vereinsgewässer, oder im Bereich der Fischerei-Pachtgemeinschaft Weser IV. Um 7.00 Uhr morgens wollten sie sich erneut treffen, um den Aal-König 2011 zu ermitteln.

Die Eindrücke dieser Nacht konnten unterschiedlicher kaum sein: Es war trocken, leider aber bewölkt, wenig warm und ein unangenehmer Wind fegte über Wasser und Wiesen, so dass viele Teilnehmer am Morgen fühfröstelnd missmutig moserten. Bis auf Marcel Nickel! Er verbrachte seine Aal-Nacht im T-Shirt, windgeschützt am Torfkanal, gemeinsam mit Klaus Piée und Torsten Adam. „Kalt? Mir war nicht kalt! Und bis 22.30 Uhr hörten wir Live-Chansons vom Haus am Walde“, kommentierte unser Aktiv-Mitglied.

Paddel erzielte einen persönlichen Rekord: „Sieben Fischarten habe ich beim Aal-Angeln noch nie gefangen“, berichtet unser Jugendwart. „Aal, Aland, Barsch, Güster, Kaulbarsch, Schleie und Zander gingen mir an den Haken.“ Für einen Platz auf dem Ehrenfoto reichte sein Fang jedoch nicht!

Die dicksten Fische brachte einmal mehr Joachim Heuer auf die Waage – sechs Aale mit einem stattlichen Gewicht von 2.622 g küren ihn, wie auch im vergangenen Jahr, zum Aal-König. „Bis 00.05 Uhr hatte ich noch keinen Fisch gefangen, dann aber gleich vier Aale innerhalb von einer halben Stunde“, freute sich unser Vorsitzender.

Das Gesamtergebnis kann sich darüber hinaus sehen lassen, denn Marcel registrierte 20 Fänger mit insgesamt 48 Aalen! Im kommenden Jahr starten die Angler übrigens bereits um 19.30 Uhr.

Ingo Schmidt

 

Die Aal-Nacht optimal genutzt (in Reihenfolge von rechts): Joachim Heuer (6, 2.622 g), Frank Riße (6, 1.721 g), Uwe Siemann (4, .1329 g), Heinz Bobrink (3, 1.120 g) und Norbert Hedeman (3, 1.041 g).